Montag, September 19

Vietnam-Reise Fotoalbum

Eine Auswahl an Fotos ist jetzt online unter Vietnam-Reise Fotoalbum Viel Spaß, Martin&Claudia

Sonntag, Juni 19


Flower Posted by Hello

Samstag, Oktober 16

Rückflug

Zuerst ging alles prima - ausser, daß man um 6:00 in Hanoi noch keine Rikschas und leider auf unserer Strasse auch keine Taxis fand. Also die Klamotten selbst zum Minibus geschleppt... Check-In kein Problem - es gab sogar Plastiksäcke zum Schutz der Rucksäcke. Im Flugzeug streikte dann die erste Stunde unser Bildschirm: der Film ruckelte elend. Ich hatte am Vortag von einem Strassenverkäufer das Buch "The girl in the picture" von D. Chong (natürlich als Kopie: aussen 1A - innen sehr mäßige Qualität!) und vertiefte mich darein. Später ruckelte es dann nicht mehr, also die Zeit mit ein paar Filmen totgeschlagen. Das Mittagessen war ganz okay - das Abendessen mäßig. Zur Begrüßung gab es wieder Champanger - leider gegen Ende des Fluges nur noch Wasser... Außerdem gab es eine Stunde Verspätung. Super: der Anschlußflug wird also weg sein - und unser schon vorher online erworbenens Bahnticket schien plötzlich auch keine gute Idee mehr. Die Stewardesse beruhigte uns dann, dass es ja 1h spätr einen Flug nach Frankfurt gebe. In Paris dann mit einem Pulk Mitreisender zum "Correspondance"-Schalter. Ergebnis: der spätere Flug ist auch nicht drin, weil sie 2h brauchen um das gepäck zu verladen. Der nächste Flug sei um 7:35 und man werde uns im Hotel unterbringen. Natürlich ohne Gepäck - dann das blieb "aus Sicherheitsgründen" im Flughafen. Zähneknirschend haben wir akzeptiert und schnell noch unsere Katzensitterin angerufen. Das Hotel war ganz passabel (DZ hätte 60 EUR gekostet), das Vorspeisenbüffet super, das Essen okay... Da es aber am nächsten morgen um 5:30 schon weiter gehen sollte und das Hotel irgendwo in der Wüste um den Flughafen lag war an einen romantischen Parisausflug nicht zu denken. Der Rest der Reise hat dann prima funktioniert und wir waren 13h später als geplant dann wieder in Soest, wo uns schon zwei schnurrende 4-Beiner erwarteten.

Donnerstag, Oktober 14

Letzter Tag

Nach Abendessen dann DVD-Shopping: der Wahnsinn - billiger als Videothek (1 EUR) und es gibt fast alles (leider ohne deutschen Ton). Die CD-Auswahl ist eher enttaeuschend: meist unbedruckte Rohlinge mit einem kleinen Zettelchen. Am Morgen frueh aufgestanden und mit dem Bus zu Onkel Ho gefahren. Vor dem Mausoleum muss man alles abgeben (Taschen, Handy, Kamera...) und wenn man dann noch ordentlich gekleidet ist darf man sich einreihen, Metalldetektor, Warteschlange und dann geht es ins Mausoleum. Es ist ein tempelartiger Steinklotz und drinnen mit dunklem Marmor augekleidet. An jeder Ecke steht ein Wachsoldat in weisser Uniform. Leise defiliert man weiter ins Innere und kommt dann in den zentralen Raum mit Ho Chi Minhs Glassakropharg. Er liegt ganz ruhig und ehrwuerdig da, von sanftem Licht beschienen. Eine beeindruckende Stimmung! Onkel Ho ist wohl nie alleine - an jeder Ecke des Sarges steht ein Soldat. Leider keine Zeit zum Verweilen - man wird im genau richtigen Tempo weitergeschoben. Draussen dann erstmal die Kamera eingesammelt und diverse Staetten seines Wirkens besucht (Sommerhaus, Praesidentenpalast). Vor allem Vietnamesen hier - besonders interessant die alten Maenner mit Orden. Dann zum Abschluss in Hos Museum, wo ihm auf 2 Etagen gehuldigt wird. Eine Propagandaschlacht um sein Leben mit interessanten und skurrilen Exponaten (zB ein Ventilator, Geschenk eines Elektrokombinates...). Ich habe dann im Bookshop noch 4$ fuer ein Buch ueber ihn angelegt. Danach einen neuen Rucksack erworben - die ganze Markenware ist hier irrsinnig billig (vielleicht B-Ware, aber Original). Dann weiteres Souvenirshopping. Nach dem Mittagessen die ersten Fotos abgeholt: wir haben Mr. Phong getroffen, stolzer Besitzer eines digitalen Minilabs, Fotograph und 8 Jahre in Deutschland gewesen. Bilder sind wirklich sehr schoen (natuerlich auch billig). Jetzt noch das Blog vervollstaendingen... Morgen werden wir um 6:30 mit einem Minibus zum Flughafen fahren, dort nach Paris und schliesslich nach Frankurt fliegen...

Mittwoch, Oktober 13

Ha Long Bay

1. Tag nach 3h Busfahrt warten aufs Boot: ein alter Kahn mit der obligatorischen Drachen-Galeonsfigur. Auf der Haelfte des Weges eine Pause. Irgendwann rueckte der Guide dann mit der Information heraus, dass der Motor kaputt sei und es erstmal nicht weiter gehe. Ggf. kaeme ein 2. Boot zur Rettung. Irgendwann Richtung Abend ging es dann doch weiter, aber nicht in die beiden versprochenen Hoehlen die natuerlich schon zu hatten sondern in die Ankerbucht (mit x anderen Booten, natuerlich). Das Wasser war aber schoen warm so dass wir vor dem Abendessen kurz Schwimmen gehen konnten. Das Abendessen war ganz okay, wie ueberhaupt alle Mahlzeiten. Es gab sogar ein(!) ganzes Freigetraenk als "Entschaedigung" fuer die ausgefallenen Touren. Unsere Kabine war auch eine Niete: am Ende des Bootes neben dem Generator und den Diesel-Abgasen des Tages vollgesogen. PS: die Felsen waren trotzdem schoen. 2. Tag Wechsel auf ein anderes Boot, Fruehstueck um 7:00. Dann wieder warten, damit die Haelfte der Gruppe (3d-Trip) das Boot wechselt. Die neue Guide offenbart dann, dass es entweder Schwimmen und Kayak gibt (natuerlich nur Boote fuer 4 von 8 dabei) oder eine der verpassten Hoehlen besucht werden kann. Fuer mehr reiche die reichlich verplemperte Zeit leider, leider nicht. Die Hoehle war mehrheitlich angenommen; der Versuch, uns nochmal 2$ pro Nase abzuknoepfen weil das Ticket von gestern natuerlich abgelaufen war scheiterte dann an unserem Protest. Die Hoehle war sehenswert. Leider dann schon wieder aus der Traum und Rueckfahrt - natuerlich nicht ohne weitere sinnlose 30 min Warten auf irgendjemanden der doch nicht kam... Eine herbe Enttaeuschung also, der geplante romantische Gipfel der Reise! Never go with "TreckingTravel", Hanoi!

Montag, Oktober 11

Hanoi 3. Tag

Nachdem wir wieder an der Hinterseite eines Nebenbanhofes angekommen und etwas rumgeirrt sind dann mit dem Taxi zum Hotel. 1. Hotel voll, 2. eher maessig - aber das Schlafbeduerfnis ist gross und es ist billig. Dann Tour nach Halong-Bay gebucht, Blog-Update.

Sapa 2. Tag

Fruehstueck mit obligatorischen Banana-Pancakes auf "Mountain-View"-Terrasse. 9:00 "one day special"-Treckingtour. Marsch mit 5er-Gruppe (span. Paerchen, "all american girl", wir) und Fuehrerin durch ein Tal, entlang Flusslauf. Unterwegs versch. Bergvoelker-Doerfer (black H`mong, Thay, red Zao) besichtigt. Dort absolutes Landleben: Reisernte von Hand, Dreschen von Hand, Viehzucht, Jagd, Angeln. Teilweise mehr eine Shopping-Tour (viele Verkaeuferinnen). Wir konnten angesichts der schoenen Dinge und der guten Preise auch nicht immer widerstehen... Interessanterweise verkaufen nur die Frauen und die Maedchen. Zurueck mit dem Jeep ueber eine im Bau befindliche Strasse. Dusche, Abendessen, Minibus nach LaoCai. Leider schon dunkel, sonst waeren wir noch durch die Stadt zur chinesischen Grenze gegangen. Rueckfahrt im Nachtzug nach Hanoi.

Sonntag, Oktober 10

Sapa 1. Tag

Ankunft 7:30, Abfahrt mit Minibus 8:20. 1h Serpentinenfahrt ueber TramTon-Pass mit schoener Aussicht. Stopp direkt vor Hotel, aber direkt 5 Frauen und Maedchen (Hmong-Bergvolk) die verkaufen wollen. Im Hotel "Mountain-View" trotz Reservierung nur noch ein teures aber schoenes Zimmer (aber wir mussten ja auch am Wochenende kommen) mit "Mountain-View" in 2 Himmelsrichtungen! Spaziergang Markt (lecker Fruehligsrollen gegessen) und Fruechte erworben. Die Drachenfrucht ist ein wirklich erstaunliches Naturprodukt: leuchtende Schale in Telekom-Magenta und innen "Stracciatella" (weisses Mark mit kleinen Kernen, saftig + suess). Geschaeftstuechtige Einwohner: egal in welche Richtung man das Dorf verlaesst ist Geld faellig. Wir haben uns fuer das Besteigen des lokalen Berges mit Sendemasten entschieden. Auf dem weg viele huebsch angelegte Gaerten. Gute Aussicht, wenn auch etwas diesig (der hoechste Berg Vietnams Fansipan leider nicht gut zu sehen). Schoenes Tuch mit Stickereien von Hmong-Maedchen gekauft. Feines Abendessen im "Pink Floyd". Lokales Bier mit Aroma.

Samstag, Oktober 9

Hanoi 2. Tag

Ganz schoen schwierig zum Ethnologischen Museum zu kommen: der Cyclo-Fahrer hatte ueberhaupt keine Peilung. Mit dem Taxi haben wir vorher zum Glueck einen (auch schon hohen) Fixpreis ausgemacht - es waer nochmal 20% teurer geworden. Das Museum war es jedoch wert - recht neu, viele Tafeln in Englisch, mit Freilicht-Ausstellung der tarditionellen Haeuser versch. Bergvoelker. Rueckfahrt dann mit dem oeffentl. Bus #2 fuer 15 ct/Langnase (zum Glueck ist er da angekommen wo wir dachten :-) Nach lecker Mittagessen nochmal Stadtbummel (viel los wegen ASEM-5-Gipfel). Auf dem Rueckweg dann Strassensperrung: noch kurz unserem Kanzler gewunken der in einer schwarzen Limo vorbeidueste. Dann mit dem Cyclo (1 Fahrer, 2 Fahrgaeste, 3 Rucksaecke) zum Bahnhof (zum Glueck zum richtigen Bahnhof - ist unterschiedlich nach Fahrtziel) und in den bequemen Nachtzug (4er Softsleeper) nach Sapa.

Freitag, Oktober 8

Ankunft Hanoi

7.10. Morgens um 5:30 mit dem Nachtzug aus Hue angekommen. Mit dem Taxi zum Hotel durch die aufwachende Stadt (viele Fruehsportler am HoanKiem-See). Nach 2h Kurzschlaf dann Stadterkundung. Deutlich sympathischer als Saigon, kleiner, "historischer", trotzdem viel Verkehr. Viele Gewerbe sind starssenweise organisiert - so gibt es zB eine Strasse der Schuhlaeden, der Grabsteinmetze... Fahrkarten nach Sapa organisiert. Suppe und Nudeln auf der Strasse gegessen (die einzigen Langnasen die sich dort trauten - zur Abwechslung wurden wir mal angestarrt). Lecker! Um 20h dann ins Wasserpuppentheater. Ist mit dem Koelschen Haenesschen-Thiater vergleichbar, nur dass die Stockpuppen im Wasser agieren und es live traditionelle vietnamesische Musik gibt. Als Erinnerung gab es eine Kassette mit der Eintritskarte.

Donnerstag, Oktober 7

Danksagung

Danke an Thomas und Vera fuer die schoene Vietnam-Homepage (insbesondere die Sprach-Links - auch wenn ich nicht sehr erfolgreich mit Vietnamesisch bin) und Inke fuer die vielen guten Ratschlaege, Tipps und Fotos. Natuerlich auch an Karin und Elke, die unsere lieben Miezen pflegen!

Mittwoch, Oktober 6

Hue 2. Tag

Citadelle Forbidden Purple City Lecker Essen Poetry Hat gekauft Cyclo zum Bahnhof Nachtzug "Reunification Express" nach Hanoi, 6er Liegewagen mit 4 Vietnamesen (1 Tourifuehrer (einziger mit Englisch)), Liege bischen kurz

Dienstag, Oktober 5

Hue

Heute ging es mit dem Bus nach Hue - zum Glueck die letzte Etappe per "Open Tour". Zur Abwechslung ein grosser Bus mit massig Platz, aber keine Aircon. Anfangs dann zaehes Vorwaertskommen: am Morgen fuhren einige Busse voll Soldaten durch die Stadt mit einer riesen Horde Mopeds hintendran. Leider haben wir nicht rausbekommen, was das war - Einziehung?? Dafuer gab es dann die beiden versprochenen Pausen an Marble Mountains und Wolkenpass nicht. Der Wolkenpass war trotzdem beeindruckend: erst sommerlich durch volles Gruen in die Wolken und dann durch tiefhaengende Wolken wieder runter; gleich deutlich kuehler. Dabei ist dann einer der 4 Hinterreifen geplatzt und er wurde bei einem ungeplanten Zwischenstopp an einer open-air-Werkstatt rasch gewechselt. In Hue haben wir uns dann das Vertragshotel angeschaut und sind geblieben. War fuer eine Nacht voellig OK und hat Zeit fuer die Suche gespart. Hier sind die Cyclofahrer super-penetrant - selbst auf der falschen Seite gehen hilft nicht (aber eine falsche Fahrseite gibt es in Vietnam ja eh nicht). Nachdem wir festgestellt hatten, dass die 08/15-Touren mit dem Drachenboot zu den Kaisergraebern alle zu spaet wiederkommen und wir nicht den Zug nach Hanoi riskieren wollten haben wir ueber eine private Tour nachgedacht und wurden natuerlich am Flussufer des Parfuemflusses prompt angequatscht. Das Drachenboot ist ein schmaler, langer Kahn mit bunter Bemalung und knatterndem Motor. Es hat uns zuerst zu einer Pagode und dann zum Grab von Tu Duc gebracht. Dort war dann (mal wieder!) eine Moped-Fahrt noetig, aber die und der teuere Eintritt waren es schon wert: in einer komplett kuenstlichen, riesigen Parkanlage waren diverse Tempel und Bauten errichtet. Alles sehr harmonisch zusammengefuegt. Der Kaiser konnte die Anlage zwar schon zu Lebzeiten nutzen, wurde jedoch nicht dort begraben. Dann wollten wir uns ein edles Abendessen goennen und waren im Tropcial Garden. Zwar insgesamt ganz nett in einem tropischen Ambiente mit echter Musik, aber seitens des Essens den Preis nicht ganz wert. Jetzt werden wir gleich muede ins Bett fallen...

Montag, Oktober 4

Ein schoener Tag in Hoi An

Heute war ein toller Tag: gut geschlafen, dann per Bus nach My Son, einer grossen Tempel-Anlage der Cham und Weltkulturerbe. Nach einer kurzen Fahrt mit Jeeps (alte Ami-Teile, also Kriegsbeute) ging es dann zu Fuss aber auf geebneten Wegen in den Dschungel. Ein bisschen wenig Zeit fuer Fotos, aber "nur"30 Mitreisende (hatten wir schlimmer befuerchtet). Die Tempel bzw. Reste vor allem aus dunklen Ziegeln, durch die Jahrhunderte vom Wald eingenommen. An vielen Stellen kommen noch Reliefe und Figuren aus Steinhaufen heraus, teilweise ganz klar - teilweise mit gruenlicher Patina aus Flechten. Das ganze sind mehrere verstreute Komplexe und unser Guide konnte immer ein bisschen berichten. Zurueck in Hoi An dann Geld tauschen und zum Schneider und Schuster, wo wir am Vortag bestellt hatten. Mein Anzug + Schuhe passten sofort: toll! Alleine die Vorstellung, dass es NUR fuer mich gemacht wurde! Bei Claudia musste noch etwas geaendert werden. So sind wir nochmal durch die Stadt gestreift und haben die vielen alten Haeuser und Tempel bewundert. Viel Chinesisches dank der Vergangenheit als Handelsmetropole. Um 16:00 zweite Anprobe Claudia: Schuhe fertig, Kleid noch nicht perfekt. 16:30 Cooking-Class. Nachdem wir uns 4 Gerichte ausgesucht haben sind wir mit unserem Chefkoch ueber den Markt geflitzt und haben schnell das noetigste erworben. Dann haben wir unter strenger Anleitung (ich habe die Sachen nie klein genug geschnitten) gelernt: Cao Lau (lokale Spezialitaet mit Nudeln) Wan Tan Fried Rice in Coconut Fish in Bananaleaf Natuerlich dann auch alles gefuttert und wir waren papp-satt. Dann wieder zum Schneider: Uff - immernoch etwas zu aendern... kurz nach acht lassen wir dann gluecklich einen Stapel Dong im Laden - natuerlich nicht, ohne uns im Gaestebuch zu verewigen. Noch ein Glaeschen Wein und dann hier ins Internetcafe... NACHTRAG: hier das erste Mal Bilder von SD-Card auf CD gebrannt. Durfte es sogar selber machen. Freudige Überraschung zu Hause: ein Virus war auch drauf gebrannt worden. Da ist der auf praktisch allen Rechnwer dort vorhandene GAIN-Reklamespion schon wirklich harmlos gegen!

Sonntag, Oktober 3

Open-Tour-Horror II

Der Horror lies sich noch toppen: An Phu Travel hat zwar telefon. zugesagt uns am Hotel abzuholen, der Bus kam jedoch nichtmal am Busbahnhof vorbei. Stattdessen buchten wir zaehneknirschend bei Barbaras Backpackers eine Tour mit Hanh Cafe, die nach Aussage von Barbara immer funktionieren wuerde weil sie den Fahrer kennen. Nach 2 Anrufen bestaetigte sie uns dann 00:30 als Abfahrtszeit und wir waren jeder 5$ aermer. Ihre Leute haben uns dann zum Treffpunkt gefahren wo der Bus jedoch um 00:20 schon weitergefahren war wie einige rumhaengende Jungs wussten. Leider hatte unsere Begleiterin die Handynummer des Fahrers nicht dabei, ist also nochmal umgekehrt. Als sie zurueck kam die gute Nachricht: der Bus wartet - leider ca. 15km weg die wir nun per xe om zuruecklegen sollten (nochmal 30.000 ding-dong fuer den 2. Fahrer). Ab dem Zeitpunkt regnete es dann wieder wie aus Eimern. Die Fahrt war der absolute Horrortrip - mit irrsinniger Geschwindigkeit fuhr mein Fahrer bei peitschendem Regen und schlechter Sicht immer schoen in der Strassenmitte. Dann eine Baustelle mit Umleitung, riesigen Wasserkratern und eine Behelfsbruecke mit rutschigen Metallplanken. Das Moped auf dem meine Freundin sass (zu dritt!) ueberholte kurz vor der Behelfsbruecke direkt am Abhang nochmal einen fetten Laster von rechts - mein Driver gab sich alle Muehe, schaffte es aber zum Glueck nicht. Danach wieder weiter volle Moehre: ich wusste nicht, dass Regen so weh tun kann. Meine Todesahnungen habe ich nur mit dem Gedanken an den Ueberlebenswillen des Fahrers unterdruecken koennen. Irgendwie haben wir dann den Bus erreicht (sogar halbwegs komfortabel mit Aircon). Vielleicht bin ich doch noch nicht reif fuer das volle-echte Vietnam ;) Martin

Qui Nhon

Einzige Langnasen in Town. Mittagessen auf Markt. Netter Plausch mit vietnames. Kindern, die ausnahmsweise nichts verkaufen wollten. Viel Regen. Zoobesuch (Knast fuer Tiere: Affen, Baeren, Krokos)

Freitag, Oktober 1

Open-Tour-HORROR

Hallo, wir sind jetzt seit 1 Wochen in Vietnam und hatten schon die erste Pleite mit der Open-Tour von "An Phu". In Saigon klang alles gut: wir haben sehr lange mit dem Agenten geredet und er hat uns erklaert, dass unsere Extratour nach Qui Nhon kein Problem wird. Hat uns sogar etwas fuer den Busfahrer aufgeschrieben. Dann von Saigon nach Muine war kein grosses Problem: grosser Bus, und die Aircon hat auch die haelfte der Fahrt funktioniert. Eine nette Vietnamesin hat uns Obst geschenkt und dem Busfahrer nochmal unseren Hotelwunsch (nicht das Vertragshotel sondern "Small Garden") verklickert. Wir kamen um Mitternacht an und alles war prima. Die Abreise nach Qui Nhon ueber Nha trang war auch problemlos (nur weil wir 1/2 Stunde zu frueh an der Strasse standen, aber geschenkt). In Nha trang dann umsteigen: der klassische Horrorbus, "sorry, aircon broken" vulgo: existierte gar nicht, die letzten Baenke gepaeckuebertuermt, das Publikum gleich 10 Jahre juenger und "lowest-budget", dementsprechend kein Protest. Den zwangsweisen Umweg wegen uns nach Qui nhon fand der Busfahrer gar nicht gut - und zum Vetrags-Hotel bringen wuerde er uns auf keinen Fall. Keine Chance fuer Bitten&Diskussion. Ergebnis: nach einer Horror-Fahrt durch Unwetter und miese Strassen wurden wir (zum glueck trocken) um 0:30 in Qui nhon ausgesetzt, genauer am unbeleuchteten Busbahnhof am Ende der Stadt, 5km vom Hotel, keine Menschenseele ausser 4 Vietnamesen mit Mopeds ohne Englisch-Kenntnisse, die die Gelegenheit beim Schopf packten und uns kraeftig schroepften. Wir konnten zwar noch von 5 auf 3$ handeln - aber trotzdem ein Mond-Preis! Zuletzt setzten sie uns dann noch 50m weiter vor ihrem Lieblingshotel ab. "Barbaras Backpackers" war dann schnell gefunden, jedoch dunkel und verrammelt (ein Anruf am Vortag scheiterte an der Sprachbarriere). Zum glueck hatten sie einen aufmerksamen Hund, der dann bellte und uns so ein Bett verschaffte. (wir hatten leider keine Leckerlies). Heute Nacht werden wir dann vielleicht vom Hotel abgeholt. Zumindest hoffe ich es noch irgendwie Alternative Transportwege sind aehnlich umstaendlich (um 4:30 morgens vom Busbahnhof am anderen Ende nach Da Nang und dann nochmal Bus nach Hoi An - und kosten zusaetzlich). Man bedenke immer: you get what you paid for! Open tour ist einfach ZU billig und nicht nur wenn man den Vetragshotels fern bleibt mit vielen Unwaegbarkeiten verbunden. Reisen in Vietnam ist wesentlich zeitaufwendiger als wir gedacht haben - und eine echte Nervenbelastung! Von Hue wollen wir dann nur noch Zug fahren oder Fliegen. Also mein dringender Rat: hier nicht falsch sparen oder mit dem Schlimmsten rechnen! PS: der Umweg nach Qui nhon war insofern lohnenswert als das wir hier die einzigen Langnasen sind. Wir haben uns sogar getraut, auf dem Markt zu essen Martin

Donnerstag, September 30

Muine

Ankunft nachts, in "Small Garden" untergekommen, Anlage von schweizer Aussteiger, romantische Huettchen, nur kaltes Wasser, Strom mal ja-mal nein, toller Strand nette Wellen, Moped-Tour zu Duenen, Quelle, Fischerdorf, Canyon. Lecker Essen bei "Sunset"

Dienstag, September 28

Tour Mekong-Delta

1. Tag viel Bootsfahrt coconut candy "Fabrik" popped rice "Fabrik" Fahrradtour 2. Tag floating market, sehr lustig, Bananen und Ananas erhandelt Reisverarbeitung rice noodle "Fabrik" Spaziergang, huebsche Schmetterlinge viel Busfahrt, trotzt Verspaetung Bus nach Muine gekriegt

Montag, September 27

2. Tag Saigon

Fahrt nach Cao Dai (komische Sekte, Religionsmischmasch, alles bunt) CuChi-Tunnel (geiler 60er Jahre Propaganda-Film, Tunnel fuer Touris gegraben, trotzdem irre eng) Fuehrer Minh sehr interessant, super-viel erzaehlt, Ex-Uebersetzer der Amis mit Straflager-Erfahrung. Auf der Rueckfahrt Strassen ueberschwemmt, riesen Feierabendstau

Sonntag, September 26

1. Tag Saigon

Der Hinflug mit Air France (Umsteigen in Paris) war maessig: direkt neben dem Klo herrscht ein staendiges Kommen- und Gehen + Gerueche. Vor mir ein Asiate, der direkt den Sitz maximal zurueck klappte und dann den ganzen Flug pennte. Die Leselampe war offenbar fuer diese Sitation nicht vorgesehen... Am Flughafen wurden wir vom Hotel Madame Cuc 127 abgeholt. Neben dem Temperaturschock gleich Kulturschock No. 1: der irrsinnige Verkehr. Vor allem Motorraeder und wenige Auotsa und Busse quetschen sich durch die Stadt, fliessen an Kreuzungen und Kreisverkehren wie magisch zusammen und auseinander. Das Ueberqueren der Strasse ist dabei sogar ganz einfach und sicher: man geht langsam und bestaendig weiter und alles fliesst um einen herum. Hier in Saigon hatten wir jedenfalls wenig Sorgen um unser Leben. Das Hotel war sehr familiaer und quasi mit Vollpension: es gab immer was zu Trinken oder Essen wenn man wollte. Spaziergang Stadt, War remnants museum besichtigt Marktbesuch, Claudia Schuhe gekauft Pho essen

Ta-daa!

Prima, ein Blog war nun wirklich schwer noetig als Reisender des 21. Jhts. Der Inhalt kommt bald.